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8.1 Virtueller Adressraum

  • Merkmale
    • Phyischer Speicher wird in Frames aufgeteilt
    • Virtueller Speicher wird in Seiten (pages) aufgeteilt
    • Adressabbildung erfolgt durch Betriebssystem (Seitentabelle) und Hardware (MMU)
    • Logischer (virtueller) Adressraum kann größer sein als physischer
    • Meistens kein reines Swapping? (ganzer Prozess), sondern kombiniertes Paging? und Swapping? (benötigte Seiten werden eingelagert)
  • Beispiele
    • Windows 2000
      • 2 GB Prozess-eigener Adressraum
        • nur vom Prozess selbst zugreifbar (User oder System-Modus)
      • 2 GB systemweiter Adressraum
        • Betriebssystem-Kern, Treiber (für alle Prozesse gleich)
        • Seitentabelle (nur für konkreten Prozess)
        • Nur im System-Modus zugreifbar
    • Linux
      • 3 GB Prozess-eigener Adressraum
        • nur vom Prozess selbst zugreifbar
        • Aufteilung in Regionen mit gleicher Schutzeigenschaft
        • Sharing von Regionen mit anderen Prozessen möglich
      • 1 GB für Prozessdaten
        • Kernel-Daten
        • Seitentabelle (nur für konkreten Prozess)
        • Nur im System-Modus zugreifbar

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Zuletzt geändert am 08 März 2005 15:20 Uhr von chrschn