Multiprogramming
(Computer) Das Betriebssystem hält mehrere Programme gleichzeitig im Arbeits- oder Hintergrundspeicher lauffähig und kann durch einen Kontextwechsel wahlweise eines der Programme ausführen.

Typischerweise erfolgt ein Kontextwechsel, wenn entweder ein Zeitintervall verstrichen ist oder wenn eines der Programme auf die Beendigung eines I/O-Auftrags (z. B. Festplattenzugriff) wartet.

Im Unterschied zum Multitasking bezieht sich Multiprogramming auf die Betriebssystemebene, z. B. bei der Abarbeitung mehrerer Rechenaufträge (Batch-System), und nicht auf die Möglichkeit für Anwender, mehrere Programme gleichzeitig auszuführen. Es zielt also vor allem auf eine bessere CPU-Auslastung und nicht auf den Benutzerkomfort.

Referenzen auf Multiprogramming:

Zuletzt geändert am 14 März 2005 14:02 Uhr von chrschn