<< 5.4 A. durch Besitz | Index | 5.6 Authentifkationsprotokolle >>


5.5 Biometrische Merkmale

  • Biometrische Merkmale zur Identifikation müssen sein:
    • Universell (jeder hat's)
    • Eindeutig (ist bei jedem verschieden)
    • Beständig (verändert sich nicht)
    • Erfassbar (über Sensoren)
    • Performance (Genauigkeit und Geschwindigkeit)
    • Akzeptabel (für Benutzer)
    • Fälschungssicher
  • Unterschied zu anderen Authentifikationen
    • Personengebunden
      • kann nicht verloren gehen
      • kann nicht weitergegeben werden (Vorteil und Nachteil)
      • kann nicht verändert werden
    • Keine exakte Übereinstimmung beim Abgleich mit gespeicherten Merkmalen
      • Toleranzschwelle notwendig
    • Biometrische Daten z. T. öffentlich
      • Bsp.: Gesicht für Gesichtserkennung, besonders bei Prominenten oder Politikern
  • Gebräuchliche biometrische Merkmale
    • Fingerabdruck
      • preiswerte Sensoren
    • Iris-Scan
      • Teuer aber sicher
      • Geringere Akzeptanz durch Benutzer
    • Gesichtserkennung
      • Noch sehr fehlerträchtig
      • Hohe Akzeptanz durch Benutzer
    • Schreibdynamik
    • Handgeometrie
    • Venenmuster
    • Sprachmuster
  • Bei der Erfassung der Merkmale müssen mehrere Vergleichsmessungen durchgeführt und die markanten Features extrahiert werden.
  • Leistung biometrischer Authentifikation
    • False Acceptance Rate: Wahrscheinlichkeit, dass jemand unberechtigt Zugriff erlangt
    • False Rejection Rate: Wahrscheinlichkeit, dass eine berechtigte Person keinen Zugriff bekommt
    • Equal Error Rate: Gemeinsamer Wert für False Acceptance und Rejection Rate
  • Täuschung des Systems oder Wiedereinspielung von Daten muss verhindert werden
    • Nachweis nötig, dass die Daten tatsächlich vom Sensor kommen

Nach oben

Zuletzt geändert am 29 März 2005 15:11 Uhr von chrschn