Prüfungsprotokoll Graphische Datenverarbeitung I

  • Name: Christian Schneider
  • Prüfer: Prof. Marc Alexa
  • Beisitzer: Anders Adamson
  • Datum: 29.09.2005
  • Dauer: ca. 30 Minuten (reine Prüfungszeit)

Geprüft wurden:

  • Graphische Datenverarbeitung I

Vorbereitung

Ich habe eine gute Woche für die Prüfung gelernt. Dazu habe ich alle Video-Aufzeichnungen der Vorlesung aus dem WS 2004/05 zusammen mit den Folien durchgearbeitet. Außerdem hatte ich mir schon als Vorbereitung auf die Semestralklausur eine Zusammenfassung (siehe Uni.GDV1) geschrieben, mit deren Hilfe ich viele Sachen mehrfach wiederholt und z. T. auch auswendig gelernt habe. Zusätzlich habe ich alle Theorieaufgaben aus den Aufgabenblättern beantwortet. Am Tag vor der Prüfung habe ich außerdem die alte Klausur aus dem WS 2003/04 bearbeitet.

Weiter Quellen waren für mich das Internet, ab und zu auch mal das Buch Graphische Datenverarbeitung I von Encarnacao, Straßer und Klein (Oldenburg-Verlag). Über Texturen habe ich nochmal was in Foley van Dam's Computer Graphics (Addison-Wesley) nachgelesen, was ich aber gar nicht gebraucht hätte.

Atmosphäre

Herr Prof. Alexa und sein Beisitzer waren recht nett. Ich durfte ein Thema wählen, mit dem wir dann begonnen haben. Viele Fragen forderten allerdings fundiertes Verständnis von der Thematik und nicht nur das Wissen, dass so in der Vorlesung vermittelt wurde. Es galt also etwas "um die Ecke" zu denken und einige Tatsachen, die wir in der Vorlesung zuvor einfach so hingenommen hatten, zu begründen bzw. theoretisch zu untermauern. An manchen Stellen wurde ein Thema dann auch ziemlich vertieft. Das geht jetzt vielleicht nicht wirklich aus den folgenden Fragen hervor, sie sind aber auch kein Wortprotokoll von allen Punkten, auf die ich eingegangen bin.

Fragen

  • Wieso verwendet man in der GDV das Konzept des projektiven P(R4)-Raums? Was sind die Vorteile?
  • Was ist in einer projektiven Abbildung alles üblicherweise unendlich weit entfernt?
  • Welche Schritte der Rendering-Pipeline werden am kanonischen Sichtvolumen vorgenommen?
  • Welche Eigenschaften müssen Hüllkörper erfüllen?
  • Gegeben n Punkte im Raum. Wie findet man die optimale Kugel als Hüllkörper all dieser Punkte?
  • Wie wird die Beleuchtung von Primitiven Berechnet?
  • Wie funktioniert das Phong-Modell der Beleuchtungsrechnung?
  • Wie funktioniert das Blinn-Phong-Modell der Beleuchtungsrechnung?
  • Wieso wird beim Phong-Modell der Cosinus des Winkels als Maß gewählt?
  • Wenn man das Spektrum einer beliebigen Farbe hat, wie erhält man die RBG-Werte diese Farbe am Monitor unter Verwendung der Spektralwertkurven?
  • Was sind die CIE-Primärvalenztrippel und wozu sind sie gut?
  • Wie gewinnt man Spektralwertkurven?
  • Wieso ist es gerechtfertigt, beim Shading (z. B. Goroud-Shading) linear zwischen den Farben zu interpolieren?
  • Angenommen, man will ein bestimmtes Bild drucken. Wie sollte man die Primärvalenzen idealer Weise wählen? Wie kann ein Farbdruck mit mehr als drei Farben dabei helfen?

Bewertung der Prüfung

Alles in Allem fand ich die Prüfung fair, aber durchaus anspruchvoll an manchen Stellen.

Erhaltene Note: 1,0

Zuletzt geändert am 29 September 2005 21:24 Uhr von chrschn